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Bücherregal - Seite 1

Nach langen Jahren der Untätigkeit in Sachen Holz soll nun noch einmal ein Schrank aus Massivholz gebaut werden.
Das Ziel: Ein zweiteiliges offenes Regal mit 4 Schubladen.
Im Dezember 2001 wurde das erste Holz gekauft. Da ich wußte, daß ich im Frühjahr bis Herbst 2002 kaum an dem Regal arbeiten kann, habe ich Zeitrahmen für dieses Projekt auf 1 - 2 Jahre veranschlagt. 
Ausführung: Kiefer Massivholz.Dazu kaufte ich 65 mm schwedische Kiefer als Bohlenware. Die Brettflächen werden zu 22 mm Leimholz verarbeitet.
Bei diesem Regal möchte ich möglichst viele Arbeiten mit Handwerkszeugen ausführen und weitgehend auf Elektrowerkzeuge und Maschinen verzichten. Einzige Ausnahme: Längsschnitte werden mit der Tischkreissäge geschnitten. Dadurch spare ich viel Zeit und Kraft.Alle anderen Arbeiten sollen also von Hand erledigt werden.

Diese Zeichnung ist ein erster Entwurf.
Es wurde noch einiges geändert.
Der Bereich um die Schubladen wird anders, ebenso wie der Sockel.
Und anderes mehr.

Einkauf 65mm Bohle
Schwedische Kiefer als Schnittholz

Damit die Bohle auf dem Kreissägetisch nicht schaukelt, werden grobe Unebenheiten mit dem Schrupphobel entfernt.

Zunächst habe ich die Bohlen mit der Gestellsäge besäumet, da ich für meine Tischkreissäge keinen Besäumschlitten hatte. Den habe ich mir erst später gebaut.

Aufschneiden der Bohle
(Hier noch die alte Tischkreissäge)

Die Bohle wird in Streifen geschnitten, die dann um 90° gekippt werden. Dann werden die Leisten gefügt und zu Brettflächen verleimt. Dabei gibt es folgendes Problem: Wenn man die Leisten zu stark schneidet, hat man nicht nur Materialverlust, sondern man muß auch später sehr viel Material abhobeln, um auf das Fertigmaß zu kommen. Schneidet man die Streifen zu dünn, kann es sein, dass das Brett später nicht die erforderliche Stärke hat, weil sich beim Verleimen die einzelnen Streifen leicht etwas verschieben.

Für die Verleimung muß eine absolut dichte Fuge angehobelt werden!

Mit selbstgebauten Leimknechten werden die Leisten zu einer Platte verleimt

Wenn die Flächen verleimt sind, wird zunächst eine Seite abgerichtet. Mit Rauhbank, Doppelhobel und Putzhobel wird eine ebene Fläche erzeugt.

Dann wird mit dem Streichmaß ringsherum die erfoderliche Brettstärke angerissen und dann die zweite Seite auf Höhe des Risses gehobelt. Dabei ist darauf zu achten, daß beide Flächen wirklich eben und parallel zueinander sind.

Nachdem die Bohle in Streifen geschnitten wurde, müssen die einzelenen Streifen mit der Rauhbank gefügt werden.

Abrichten der Fläche
mit der Rauhbank

Wenn ein Korpusteil dann auf das Fertigmaß gehobelt und sauber verputzt ist, kann es auf das entgültige Maß gebracht werden. Die Längsschnitte habe ich mit der Tischkreissäge gemacht, die Querschnitte aber mit der Handsäge.

Ablängen der verputzen Flächen

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